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Gastronomie

Gastromöbel: Leitfaden für Auswahl, Trends & Sicherheit

Lorenz Ludwig.

1 października 2025

Gastromöbel: Leitfaden für Auswahl, Trends & Sicherheit

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Die Wahl der richtigen Möbel für die Gastronomie ist weitaus mehr als nur eine ästhetische Entscheidung. Sie ist ein fundamentaler Baustein für das Gästeerlebnis und damit für den Geschäftserfolg. Die Einrichtung prägt die Atmosphäre, beeinflusst das Wohlbefinden Ihrer Besucher und kann maßgeblich dazu beitragen, ob sich Gäste wohlfühlen und wiederkommen. In diesem umfassenden Leitfaden erhalten Sie alle notwendigen Informationen, um fundierte Entscheidungen zu treffen und Ihr Gastronomiekonzept optimal umzusetzen.

Gastronomiemöbel richtig wählen Ihr Leitfaden für Erfolg und Sicherheit

  • Professionelle Möbel sind robuster, langlebiger und erfüllen spezielle Normen wie Brandschutzklasse B1 und DIN EN 15372/16139.
  • Planen Sie etwa 1,2 bis 1,5 m² pro Gast ein und kalkulieren Sie grob 150 bis 500 Euro pro Sitzplatz.
  • Priorisieren Sie pflegeleichte, hygienische Materialien wie HPL für Tischplatten und spezielle, schmutzabweisende Objektstoffe.
  • Aktuelle Einrichtungstrends umfassen Nachhaltigkeit, Modularität, Gemütlichkeit ("Hygge") und organische Formen.
  • Finanzierungsoptionen wie Leasing können die Anfangsinvestition für Gastronomiemöbel erleichtern.

Moderne Gastronomieeinrichtung mit verschiedenen Sitzbereichen

Warum die richtigen Möbel das Herzstück Ihres Gastronomie-Erfolgs sind

Als Gastronom wissen Sie: Die Möbel sind nicht nur Sitzgelegenheiten oder Ablageflächen. Sie sind die stillen Botschafter Ihrer Marke und tragen maßgeblich zur Schaffung des gewünschten Ambientes bei. Ein durchdachtes Mobiliar kann die Aufenthaltsdauer Ihrer Gäste verlängern, was sich direkt auf den Umsatz auswirkt. Ob ein gemütliches Café, ein elegantes Restaurant oder eine lebhafte Bar die Einrichtung kommuniziert Ihre Identität und schafft Emotionen. Investitionen in hochwertige, passende Möbel sind daher keine reinen Kosten, sondern eine strategische Entscheidung für mehr Gästezufriedenheit und langfristigen Erfolg.

Die unsichtbaren Anforderungen: Was Gastromöbel von Wohnzimmermöbeln unterscheidet

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum zu glauben, dass Möbel für den Privatgebrauch auch in der Gastronomie funktionieren. Der tägliche Einsatz in einem Gastronomiebetrieb stellt ungleich höhere Anforderungen. Professionelle Gastronomiemöbel sind speziell für extreme Belastungen konzipiert. Das bedeutet: Sie sind deutlich robuster, langlebiger und auf eine einfache, schnelle Reinigung ausgelegt. Darüber hinaus müssen sie strenge gesetzliche Normen und Zertifizierungen erfüllen, wie beispielsweise die Brandschutzklasse B1 oder spezifische DIN-Normen für Stabilität und Sicherheit. Diese unsichtbaren Qualitätsmerkmale sind entscheidend für den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb.

Der erste Schritt zum perfekten Ambiente: Bedarfsanalyse und Konzept

Wer sind Ihre Gäste? So leiten Sie Ihren Möbelstil vom Gastronomiekonzept ab

Bevor Sie auch nur einen Stuhl in Betracht ziehen, sollten Sie Ihr Gastronomiekonzept und Ihre Zielgruppe genau definieren. Sind Sie ein Fine-Dining-Restaurant, das auf Eleganz und Komfort setzt? Ein rustikales Gasthaus, das Gemütlichkeit ausstrahlt? Oder ein modernes Café, das auf urbanen Stil und Funktionalität Wert legt? Die Antworten auf diese Fragen leiten Ihre Wahl der Möbel maßgeblich. Ein Fine-Dining-Restaurant benötigt beispielsweise komfortable, gut gepolsterte Stühle und stabile, edle Tische, während ein Fast-Casual-Konzept eher auf robuste, leicht zu reinigende und schnell umräumbare Sitzmöglichkeiten setzt. Ihr Mobiliar ist ein wesentlicher Teil des Gasterlebnisses und muss perfekt zu Ihrem Angebot passen.

Raumplanung mit System: Wie viele Sitzplätze passen wirklich?

Eine effiziente Raumplanung ist entscheidend für die Maximierung Ihres Umsatzpotenzials. Dabei geht es nicht darum, jeden Quadratzentimeter vollzustopfen, sondern eine Balance zwischen Kapazität und Komfort zu finden. Ein bewährter Richtwert besagt, dass Sie etwa 1,2 bis 1,5 Quadratmeter pro Gast einplanen sollten. Diese Fläche schließt nicht nur den Sitzplatz selbst ein, sondern auch die notwendigen Bewegungsflächen für Gäste und Personal. Eine zu enge Bestuhlung kann das Gästeerlebnis trüben und den Service erschweren, während eine zu großzügige Planung wertvollen Platz verschenkt. Eine sorgfältige Planung hilft Ihnen, die optimale Anzahl an Sitzplätzen zu ermitteln, ohne Kompromisse beim Komfort einzugehen.

Indoor, Outdoor, Lounge oder Bar: Die richtigen Möbel für jede Zone definieren

  • Indoor-Bereich: Hier steht das Gästeerlebnis im Vordergrund. Je nach Konzept sind hier von klassischen Esszimmerstühlen und Tischen über gemütliche Sessel und Sofas bis hin zu Hochtischen und Barhockern verschiedenste Möbel denkbar. Wichtig sind Komfort, Langlebigkeit und die einfache Reinigung.
  • Outdoor-Bereich: Diese Möbel müssen extremen Witterungsbedingungen standhalten. Wetterbeständigkeit, UV-Schutz und Robustheit sind hier oberstes Gebot. Materialien wie Polyrattan, Aluminium oder speziell behandeltes Holz sind hier oft die erste Wahl.
  • Lounge-Bereich: Hier liegt der Fokus auf Entspannung und Gemütlichkeit. Bequeme Sofas, Sessel, niedrige Tische und eine ansprechende, oft wohnliche Gestaltung sind gefragt. Die Stoffe sollten strapazierfähig und pflegeleicht sein.
  • Bar-Bereich: An der Bar sind robuste und bequeme Barhocker sowie stabile Tresen entscheidend. Die Höhe von Hocker und Theke muss aufeinander abgestimmt sein, um ein angenehmes Sitzen zu ermöglichen.

Materialkunde für Profis: Was wirklich zählt im Gastronomiealltag

Holz, Metall oder Kunststoff? Ein Vergleich der Materialien auf Langlebigkeit und Pflege

Material Eigenschaften, Langlebigkeit & Pflege
Holz Massivholz ist robust und strahlt Wärme aus, benötigt aber regelmäßige Pflege (Ölen, Lackieren), um widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und Kratzer zu sein. Furnier oder beschichtete Spanplatten sind günstiger, aber weniger langlebig. Harthölzer wie Eiche oder Robinie sind widerstandsfähiger.
Metall Sehr langlebig und stabil, oft leicht zu reinigen. Pulverbeschichtetes Metall ist korrosionsbeständig und in vielen Farben erhältlich. Edelstahl ist hygienisch und robust, aber teurer. Achten Sie auf Rostschutz, besonders bei Outdoor-Möbeln.
Kunststoff Leicht, oft preiswert und wetterbeständig. Hochwertige Kunststoffe wie Polypropylen oder Polyrattan sind sehr pflegeleicht und langlebig. Günstigere Kunststoffe können jedoch spröde werden oder ausbleichen.

Die Wahrheit über Polstermöbel: Stoffe, die schön und extrem strapazierfähig sind

Polstermöbel bringen Komfort und Gemütlichkeit in Ihr Lokal, stellen aber auch besondere Anforderungen an die Materialwahl. In der Gastronomie sind Stoffe gefragt, die nicht nur optisch ansprechend sind, sondern vor allem extrem strapazierfähig, fleckenunempfindlich und leicht zu reinigen sein müssen. Spezielle Objektstoffe, die für den Objektbereich konzipiert wurden, sind hier die richtige Wahl. Materialien wie ein hochwertiger Samt oder ein Bouclé-Stoff können trotz ihrer luxuriösen Anmutung sehr widerstandsfähig sein, solange sie für den intensiven Gebrauch ausgelegt sind. Achten Sie auf eine hohe Martindale-Scheuerfestigkeit und eine schmutzabweisende Ausrüstung. Und ganz wichtig: Die Brandschutzklasse B1 ist hier oft ein Muss.

HPL, Melamin und Co. : Die besten Tischplatten für intensive Nutzung

  • HPL (High-Pressure Laminate): Diese Platten bestehen aus mehreren Lagen Papier, die unter hohem Druck und Hitze zu einer extrem dichten und widerstandsfähigen Oberfläche verpresst werden. Sie sind nahezu unempfindlich gegen Kratzer, Hitze, Feuchtigkeit und aggressive Reinigungsmittel. Ideal für den anspruchsvollen Gastronomiealltag.
  • Melaminharzbeschichtete Platten: Ähnlich wie HPL, aber oft etwas weniger robust. Sie sind dennoch kratzfest, pflegeleicht und in vielen Dekoren erhältlich. Eine gute Wahl für weniger stark beanspruchte Bereiche oder als preisgünstigere Alternative.
  • Massivholz: Bietet eine warme und natürliche Optik, erfordert aber regelmäßige Pflege und ist anfälliger für Kratzer und Flecken. Spezielle Versiegelungen können die Widerstandsfähigkeit erhöhen.
  • Stein (z.B. Granit, Marmor): Sehr langlebig und edel, aber auch schwer und teuer. Naturstein kann empfindlich auf Säuren reagieren.

Wetterfeste Outdoor-Möbel für Restaurants

Checkliste für den Außenbereich: So finden Sie wetterfeste und robuste Outdoor-Möbel

  1. Materialwahl: Setzen Sie auf wetterfeste Materialien wie Polyrattan (UV-beständig und pflegeleicht), pulverbeschichtetes Aluminium (rostfrei und leicht), verzinkten Stahl (robust, aber anfällig für Kratzer) oder speziell behandeltes Hartholz (z.B. Robinie, Teak, das von Natur aus resistent ist).
  2. Konstruktion: Achten Sie auf eine stabile und solide Verarbeitung. Schweißnähte sollten sauber sein, Verbindungen gut verschraubt.
  3. Wetterbeständigkeit: Prüfen Sie, ob die Möbel UV-beständig sind, um Ausbleichen zu verhindern, und ob sie Nässe gut vertragen, ohne zu rosten oder zu verrotten.
  4. Pflegeleichtigkeit: Outdoor-Möbel sollten sich einfach reinigen lassen. Abnehmbare Bezüge oder glatte Oberflächen sind von Vorteil.
  5. Stapelbarkeit/Klappbarkeit: Für die Lagerung außerhalb der Saison sind stapelbare oder klappbare Möbel praktisch und platzsparend.

Sicherheit und Vorschriften: Worauf Sie in Deutschland achten müssen

Brandschutzklasse B1: Warum dieses Zertifikat für Sie überlebenswichtig sein kann

In Deutschland ist die Brandschutzklasse B1 nach DIN 4102-1 für viele Materialien in öffentlich zugänglichen Bereichen, wie eben der Gastronomie, von essenzieller Bedeutung. Dies gilt insbesondere für Polstermöbel, Vorhänge oder Wandverkleidungen. Die Klassifizierung "schwer entflammbar" bedeutet, dass die Materialien im Brandfall nicht oder nur sehr schwer weiter brennen. Dies ist keine bloße Empfehlung, sondern oft eine gesetzliche Vorschrift, die der Sicherheit Ihrer Gäste und Mitarbeiter dient. Die Nichteinhaltung kann nicht nur zu empfindlichen Strafen führen, sondern im schlimmsten Fall katastrophale Folgen haben. Achten Sie daher immer auf entsprechende Zertifikate.

"Die Einhaltung der Brandschutzklasse B1 ist in der Gastronomie nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern eine Investition in die Sicherheit Ihrer Gäste und den Schutz Ihres Betriebs."

Standsicher und stabil: Die Bedeutung von DIN-Normen für Ihre Sicherheit und die Ihrer Gäste

Die tägliche Beanspruchung in der Gastronomie ist enorm. Stühle werden verrückt, Tische belastet Stabilität und Standsicherheit sind hier keine optionalen Extras, sondern absolute Notwendigkeiten. Verschiedene DIN-Normen geben hier klare Richtlinien vor, um die Sicherheit zu gewährleisten. Für Tische sind beispielsweise die DIN EN 15372 (Festigkeit, Dauerhaltbarkeit und Sicherheit von Tischen) und für Stühle die DIN EN 16139 (Stühle für den Nicht-Wohnbereich Anforderungen an Sicherheit, Festigkeit und Dauerhaltbarkeit) relevant. Diese Normen stellen sicher, dass Ihre Möbel den Belastungen des professionellen Einsatzes standhalten und Unfälle durch umkippende oder brechende Möbel vermieden werden.

Hygieneanforderungen meistern: Oberflächen, die leicht zu reinigen und zu desinfizieren sind

In der Gastronomie ist Hygiene oberstes Gebot. Dies gilt natürlich auch für die Möbel. Oberflächen müssen nicht nur leicht zu reinigen sein, sondern auch die regelmäßige Desinfektion überstehen, ohne Schaden zu nehmen. Materialien wie HPL (High-Pressure Laminate), die eine porenfreie und sehr dichte Oberfläche aufweisen, sind hierfür ideal. Auch pulverbeschichtetes Metall oder spezielle, abwaschbare Kunststoffe eignen sich gut. Vermeiden Sie poröse oder stark strukturierte Oberflächen, die Schmutz und Bakterien sammeln können und sich nur schwer reinigen lassen.

Die wichtigsten Einrichtungstrends: Was 2025 angesagt ist

Nachhaltigkeit als Statement: So setzen Sie auf grüne und lokale Materialien

  • Recycelte Materialien: Möbel aus recyceltem Kunststoff, Metall oder sogar Textilien sind im Kommen und setzen ein starkes ökologisches Zeichen.
  • Zertifiziertes Holz: Achten Sie auf Siegel wie FSC oder PEFC, die eine nachhaltige Forstwirtschaft garantieren. Massivholz aus regionaler Herkunft ist besonders gefragt.
  • Langlebigkeit: Nachhaltigkeit bedeutet auch, auf Qualität zu setzen. Möbel, die lange halten und reparierbar sind, schonen Ressourcen und den Geldbeutel.
  • Lokale Hersteller: Die Unterstützung lokaler Produzenten reduziert Transportwege und stärkt die regionale Wirtschaft.

Flexibilität ist Trumpf: Die Vorteile modularer und multifunktionaler Möbel

In der heutigen Gastronomie ist Flexibilität Gold wert. Modulare und multifunktionale Möbel sind hier die perfekte Lösung. Sie ermöglichen es Ihnen, den Raum schnell und einfach an unterschiedliche Bedürfnisse anzupassen sei es für das Frühstücksbuffet, ein intimes Abendessen oder eine größere Veranstaltung. Modulare Sitzbänke lassen sich neu arrangieren, ausziehbare Tische passen sich der Gästezahl an, und stapelbare Stühle erleichtern die Lagerung. Diese Anpassungsfähigkeit maximiert die Raumnutzung und eröffnet Ihnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für jeden Anlass.

Von "Hygge" bis Industrial Chic: Den richtigen Design-Trend für Ihr Konzept finden

  • "Hygge" und Gemütlichkeit: Dieser Trend setzt auf weiche Stoffe wie Samt und Bouclé, warme Farben, bequeme Polstermöbel und eine wohnliche Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.
  • Industrial & Vintage Look: Dunkles Metall, Altholz, Leder und eine gewisse "used" Ästhetik bleiben beliebt. Dieser Stil wirkt oft authentisch und charakterstark.
  • Organische Formen: Abgerundete Kanten, geschwungene Linien und natürliche Formen bei Stühlen, Tischen und Leuchten lösen zunehmend kantige Designs ab und schaffen eine weichere, harmonischere Atmosphäre.
  • Farbakzente: Mutige Farben werden gezielt eingesetzt, um Akzente zu setzen und der Einrichtung Persönlichkeit zu verleihen.

Der Kaufprozess: Fehler vermeiden und das Budget clever investieren

Neu, gebraucht oder Leasing? Die Vor- und Nachteile der Finanzierungsmodelle

Finanzierungsmodell Vorteile Nachteile
Neumöbel Volle Auswahl, neueste Designs, Garantie, oft höhere Langlebigkeit und Erfüllung aller Normen. Höchste Anfangsinvestition, Wertverlust.
Gebrauchtmöbel Deutlich geringere Kosten, nachhaltig. Eingeschränkte Auswahl, mögliche Abnutzungsspuren, unsichere Langlebigkeit, eventuell fehlende Zertifizierungen.
Leasing Geringere Anfangsinvestition, regelmäßige Raten, oft inklusive Wartung/Austausch, Flexibilität bei Sortimentsänderungen. Langfristig höhere Gesamtkosten möglich, keine Eigentumsbildung.

Die häufigsten Fehler beim Möbelkauf und wie Sie sie garantiert vermeiden

  1. Vernachlässigung von Normen und Zertifikaten: Kaufen Sie niemals Möbel ohne Nachweis der Brandschutzklasse (B1) oder ohne Kenntnis der relevanten DIN-Normen für Stabilität. Fehler vermeiden: Fragen Sie immer nach Zertifikaten und lassen Sie sich diese zeigen.
  2. Falsche Materialwahl: Materialien, die nicht für den intensiven Gastronomie-Einsatz geeignet sind (z.B. empfindliches Holz im Außenbereich, nicht-hygienische Oberflächen), führen schnell zu Reklamationen und erhöhtem Verschleiß. Fehler vermeiden: Informieren Sie sich gründlich über die Eigenschaften der Materialien und deren Eignung für Ihren Betrieb.
  3. Unzureichende Budgetplanung: Denken Sie nicht nur an den Kaufpreis, sondern auch an mögliche Reparaturen, Reinigungsaufwand und die Lebensdauer. Billigmöbel können auf lange Sicht teurer sein. Fehler vermeiden: Kalkulieren Sie realistisch und berücksichtigen Sie auch Folgekosten.
  4. Ignorieren von Komfort und Ergonomie: Gäste, die unbequem sitzen, bleiben nicht lange. Achten Sie auf eine angenehme Sitzhöhe, Rückenlehnen und ausreichend Beinfreiheit. Fehler vermeiden: Testen Sie die Möbel nach Möglichkeit selbst.
  5. Fehlende Berücksichtigung der Raumgröße: Zu große oder zu kleine Möbel wirken unproportioniert und beeinträchtigen die Funktionalität. Fehler vermeiden: Messen Sie Ihren Raum genau aus und erstellen Sie einen Grundriss.

Checkliste vor dem Kauf: Diese Fragen müssen Sie Ihrem Händler stellen

  • Welche Zertifikate (z.B. Brandschutzklasse B1, DIN-Normen) liegen für dieses Möbelstück vor?
  • Aus welchem Material besteht die Sitzfläche/Tischplatte/Gestell und welche Eigenschaften hat es im Hinblick auf Langlebigkeit und Pflege?
  • Wie hoch ist die Martindale-Zahl des Polsterstoffes und ist er für den Objektbereich geeignet?
  • Welche Garantie bieten Sie auf das Möbelstück und was deckt diese ab?
  • Wie sind die Pflegehinweise für dieses Material? Gibt es spezielle Reinigungsmittel, die empfohlen werden?
  • Wie hoch sind die Lieferzeiten und welche Kosten fallen für Lieferung und Montage an?
  • Gibt es Referenzprojekte, bei denen diese Möbel im Einsatz sind?

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Länger Freude an der Einrichtung: Tipps zur Pflege und Instandhaltung

Reinigungs-Routine: So bleiben Ihre Möbel trotz hoher Belastung lange wie neu

  1. Regelmäßiges Absaugen: Entfernen Sie Staub und Krümel von Polstermöbeln und aus Ritzen mit einem Staubsauger mit Polsterdüse. Dies beugt tiefsitzendem Schmutz vor.
  2. Flecken sofort behandeln: Je schneller Sie einen Fleck behandeln, desto besser sind die Chancen, ihn rückstandslos zu entfernen. Tupfen Sie Flüssigkeiten vorsichtig ab, reiben Sie nicht.
  3. Spezielle Reinigungsmittel verwenden: Nutzen Sie für Polstermöbel und Tischplatten immer die vom Hersteller empfohlenen oder für den jeweiligen Materialtyp geeigneten Reinigungsmittel. Aggressive Chemikalien können Oberflächen beschädigen.
  4. Regelmäßige Grundreinigung: Planen Sie in regelmäßigen Abständen eine gründlichere Reinigung ein, bei der auch schwer zugängliche Stellen berücksichtigt werden.
  5. Oberflächen schützen: Verwenden Sie bei Bedarf Untersetzer für heiße oder feuchte Gefäße, um Tischplatten zu schonen.

Kleine Reparaturen, große Wirkung: Wann sich eine Aufbereitung lohnt

Manchmal sind es nur kleine Macken, die das Gesamtbild trüben. Ein lockerer Stuhlbein, ein kleiner Riss im Polster oder eine zerkratzte Tischplatte solche kleineren Schäden müssen nicht das Ende der Lebensdauer eines Möbelstücks bedeuten. Oft lohnt es sich, kleinere Reparaturen sofort durchzuführen oder eine professionelle Aufbereitung in Betracht zu ziehen. Das kann das Nachpolieren von Holzoberflächen, das Ausbessern von Polstern oder das Erneuern von Beschichtungen umfassen. Eine solche Instandhaltung verlängert nicht nur die Lebensdauer Ihrer Möbel erheblich, sondern spart Ihnen auch langfristig Kosten für Neuanschaffungen und erhält den guten Eindruck Ihres Gastraumes.

FAQ - Najczęstsze pytania

Brandschutzklasse B1 bedeutet "schwer entflammbar". In der Gastronomie ist dies oft gesetzlich vorgeschrieben, um die Sicherheit von Gästen und Personal im Brandfall zu gewährleisten.

Als Richtwert gelten ca. 1,2 bis 1,5 m² pro Gast. Dies beinhaltet Sitzfläche sowie notwendige Bewegungsflächen für Gäste und Personal.

HPL (High-Pressure Laminate) und Melaminharz sind ideal, da sie kratzfest, hitzebeständig, hygienisch und pflegeleicht sind. Sie halten dem intensiven Gastronomiealltag stand.

Wetterbeständigkeit (UV-Schutz, Nässeunempfindlichkeit), Robustheit und Pflegeleichtigkeit sind entscheidend. Materialien wie Polyrattan, Aluminium oder behandeltes Hartholz sind gut geeignet.

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Autor Lorenz Ludwig
Lorenz Ludwig
Ich bin Lorenz Ludwig und bringe über 10 Jahre Erfahrung im Bereich Tourismus mit. Während meiner beruflichen Laufbahn habe ich umfassende Kenntnisse in der Planung und Durchführung von Reiseerlebnissen gesammelt, die sowohl für Einheimische als auch für Touristen von Bedeutung sind. Mein Fokus liegt darauf, authentische und nachhaltige Reiseoptionen zu fördern, die das kulturelle Erbe unserer Region respektieren und gleichzeitig unvergessliche Erlebnisse bieten. Als leidenschaftlicher Reisender und Autor strebe ich danach, meine Leser mit wertvollen Informationen und persönlichen Einblicken zu inspirieren. Ich glaube an die Kraft des Geschichtenerzählens, um das Interesse an weniger bekannten Reisezielen zu wecken und die Schönheit der Natur und Kultur zu vermitteln. Mein Ziel ist es, durch präzise und vertrauenswürdige Inhalte das Bewusstsein für die Vielfalt des Tourismus in unserer Region zu stärken und ein besseres Verständnis für die verschiedenen Möglichkeiten zu schaffen, die unser schönes Land zu bieten hat.

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