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Ausbildung Gastronomie: Dein Wegweiser zu Top-Chancen & Gehalt

Ausbildung Gastronomie: Dein Wegweiser zu Top-Chancen & Gehalt

Geschrieben von

Leonhard Sander

Veröffentlicht am

30. Nov. 2025

Inhaltsverzeichnis

Dieser Artikel bietet einen umfassenden Leitfaden für alle, die eine Ausbildung in der Gastronomie in Deutschland in Betracht ziehen. Er beleuchtet die vielfältigen Berufsfelder, notwendigen Voraussetzungen, die Ausbildungsvergütung sowie exzellente Karriere- und Aufstiegschancen, um Ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu geben.

Ihre Zukunft in der Gastronomie: Vielfältige Ausbildungswege und exzellente Karrierechancen

  • Die Gastronomie bietet modernisierte Ausbildungsberufe wie Fachkraft für Gastronomie, Koch/Köchin und Fachmann/-frau für Restaurants oder Systemgastronomie.
  • Persönliche Eigenschaften wie Serviceorientierung, Teamfähigkeit und Belastbarkeit sind oft wichtiger als der formale Schulabschluss.
  • Auszubildende können mit einer attraktiven Vergütung von ca. 875 € bis 1.374 € brutto pro Monat rechnen, das Einstiegsgehalt liegt bei 2.000 € bis 2.400 € brutto.
  • Trotz aktueller Herausforderungen wie Kostensteigerungen und Personalmangel bietet die Branche durch den Fachkräftemangel hervorragende Jobaussichten und vielfältige Aufstiegschancen (z. B. Meister, Fachwirt, Spezialisierung).
  • Digitalisierung, Nachhaltigkeit und der Erlebnischarakter prägen die Zukunft der Gastronomie und eröffnen neue Perspektiven.

Eine Ausbildung in der Gastronomie: Ihre goldene Eintrittskarte in eine spannende Welt

Die Gastronomie ist weit mehr als nur ein Job sie ist eine Leidenschaft, ein Handwerk und eine Branche, die Menschen zusammenbringt. Eine Ausbildung in diesem Bereich ist Ihre goldene Eintrittskarte in eine Welt voller Vielfalt, Kreativität und direkter menschlicher Interaktion. Ich habe in meiner Laufbahn immer wieder erlebt, wie erfüllend es sein kann, Gäste glücklich zu machen, sei es durch ein perfekt zubereitetes Gericht oder einen aufmerksamen Service. Hier können Sie Ihre Persönlichkeit einbringen, Ihre Talente entfalten und jeden Tag etwas Neues lernen. Es ist ein dynamisches Umfeld, das nie langweilig wird und in dem Sie schnell Verantwortung übernehmen können.

Die aktuelle Lage der Branche: Wo liegen die Herausforderungen und wo die größten Chancen?

Es wäre nicht ehrlich, die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche zu verschweigen. Wir erleben derzeit erhebliche Kostensteigerungen, einen anhaltenden Personalmangel und die Rückkehr zum 19 % Mehrwertsteuersatz seit Anfang 2024, was leider zu Umsatz- und Gästerückgängen geführt hat. Viele traditionelle Mittelstandsbetriebe stehen unter Druck, und es wird ein Wandel hin zu mehr Systemgastronomie und schnellen, günstigen Konzepten prognostiziert. Doch genau in diesen Herausforderungen liegen auch die größten Chancen. Der Fachkräftemangel bedeutet für gut ausgebildete Absolventen exzellente Jobaussichten und die Notwendigkeit zur Anpassung treibt Innovationen voran. Wer jetzt in die Gastronomie einsteigt, kann aktiv die Zukunft dieser spannenden Branche mitgestalten.

  • Herausforderungen:
    • Kostensteigerungen (Energie, Lebensmittel, Personal)
    • Anhaltender Personalmangel
    • Rückkehr zum regulären Mehrwertsteuersatz von 19 %
    • Umsatz- und Gästerückgänge
    • Zunehmender Druck auf traditionelle Betriebe
  • Chancen:
    • Hervorragende Jobaussichten durch Fachkräftemangel
    • Notwendigkeit zur Innovation und Anpassung
    • Neue Konzepte und Geschäftsmodelle entstehen
    • Möglichkeit, die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten
    • Stärkere Fokussierung auf Qualität und Erlebnis

Die Gastronomie befindet sich in einem stetigen Wandel, und das ist gut so! Digitalisierung ist längst kein Fremdwort mehr. Ob Online-Bestellsysteme, smarte Kassensysteme, digitale Speisekarten oder KI-gestützte Personalplanung diese Technologien erleichtern nicht nur den Arbeitsalltag, sondern schaffen auch neue Berufsfelder. Gleichzeitig rücken Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein immer stärker in den Fokus. Konzepte wie Zero-Waste-Restaurants, regionale Produkte und energieeffiziente Betriebe sind nicht nur ein Trend, sondern eine Notwendigkeit. Und nicht zuletzt wird der Erlebnischarakter eines Restaurantbesuchs immer wichtiger. Gäste suchen nicht nur gutes Essen, sondern eine Geschichte, eine Atmosphäre, ein unvergessliches Event. Für Auszubildende bedeutet das: Sie lernen nicht nur traditionelle Fertigkeiten, sondern werden zu echten Zukunftsgestaltern, die sich in einem dynamischen und innovativen Umfeld bewegen.

Welcher Weg ist Ihr Weg? Die wichtigsten Ausbildungsberufe

Die Ausbildungslandschaft im Gastgewerbe in Deutschland wurde in den letzten Jahren modernisiert, um den aktuellen Anforderungen des Marktes besser gerecht zu werden. Das ist eine großartige Entwicklung, denn sie bietet Ihnen nun noch spezifischere und zukunftsorientiertere Wege, um Ihre Karriere in der Gastronomie zu starten. Es gibt nicht den einen Weg, sondern verschiedene Spezialisierungen, die zu unterschiedlichen Talenten und Interessen passen.

Für die Allrounder und Organisationstalente: Fachkraft für Gastronomie (2 Jahre)

Die Ausbildung zur Fachkraft für Gastronomie ist ein hervorragender Einstieg in die Branche und dauert zwei Jahre. Dieser Beruf, der die frühere "Fachkraft im Gastgewerbe" ersetzt, konzentriert sich auf die grundlegende Gästebetreuung und den Service. Sie lernen, wie man Gäste empfängt, Bestellungen aufnimmt, Speisen und Getränke serviert und für eine angenehme Atmosphäre sorgt. Es ist eine vielseitige Ausbildung, die Ihnen ein breites Fundament an praktischen Fähigkeiten vermittelt und Sie optimal auf die Anforderungen des Gastgewerbes vorbereitet.

Für die geborenen Gastgeber: Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (3 Jahre)

Wenn Sie eine Leidenschaft für anspruchsvolle Gästebetreuung und die Organisation von besonderen Momenten haben, dann ist die dreijährige Ausbildung zum Fachmann oder zur Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie genau das Richtige für Sie. Hier geht es nicht nur um den täglichen Service, sondern auch um die Planung und Durchführung von Events, Banketten und Festlichkeiten. Sie lernen, wie man Menüs zusammenstellt, Weine empfiehlt, Serviceabläufe koordiniert und Gäste auf höchstem Niveau verwöhnt. Es ist ein Beruf, der Kreativität, Organisationstalent und ein ausgeprägtes Gespür für Details erfordert.

Für die kreativen Köpfe am Herd: Von der Fachkraft Küche (2 Jahre) zum Koch/zur Köchin (3 Jahre)

Für alle, die ihre Leidenschaft in der Küche sehen, gibt es ebenfalls zwei spannende Wege. Die zweijährige Ausbildung zur Fachkraft Küche ist ein idealer Basisberuf. Hier lernen Sie die Grundlagen der Speisenzubereitung, den Umgang mit Lebensmitteln, Hygienevorschriften und die Warenlogistik. Sie werden ein wichtiger Teil des Küchenteams und tragen dazu bei, dass alles reibungslos läuft. Es ist eine solide Grundlage, um die Welt der Kulinarik zu entdecken.

Wer tiefer in die Materie eintauchen und seine Fähigkeiten am Herd perfektionieren möchte, kann darauf aufbauend die dreijährige Ausbildung zum klassischen Koch oder zur Köchin absolvieren. Hier vertiefen Sie nicht nur Ihre Kenntnisse in der Zubereitung komplexer Menüs und Gerichte, sondern lernen auch Aspekte wie Menüplanung, Gästebetreuung und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge in der Küche kennen. Als Koch oder Köchin sind Sie der kreative Kopf, der mit Leidenschaft und Können die Gäste begeistert.

Für die System-Denker: Fachmann/-frau für Systemgastronomie (3 Jahre)

Die dreijährige Ausbildung zum Fachmann oder zur Fachfrau für Systemgastronomie ist perfekt für alle, die sich für standardisierte Prozesse, Effizienz und kaufmännische Inhalte interessieren. In diesem Beruf lernen Sie, wie große Restaurantketten und Systemgastronomiebetriebe funktionieren. Das reicht von der Qualitätssicherung über das Marketing bis hin zu betriebswirtschaftlichen Aspekten wie Controlling und Personalwirtschaft. Sie sind die Spezialisten, die dafür sorgen, dass Abläufe optimiert werden und die Gäste stets ein gleichbleibend hohes Niveau an Service und Produktqualität erleben. Es ist eine sehr zukunftsorientierte Ausbildung in einem wachsenden Segment der Branche.

Was müssen Sie mitbringen? Die wichtigsten Voraussetzungen

Schulabschluss: Reicht ein Hauptschulabschluss wirklich aus?

Formal wird für die meisten Ausbildungsberufe in der Gastronomie ein Hauptschulabschluss erwartet. Doch ich kann aus Erfahrung sagen: Der Schulabschluss ist oft nicht das alleinige Kriterium. Viele Betriebe legen viel größeren Wert auf Ihre persönlichen Eigenschaften und Ihre Motivation. Wenn Sie Begeisterung mitbringen und die richtigen Soft Skills besitzen, stehen Ihnen die Türen offen, selbst wenn Ihr Zeugnis nicht perfekt ist. Wichtig ist, dass Sie bereit sind zu lernen und sich einzubringen.

Die wahren Schlüssel zum Erfolg: Auf diese persönlichen Stärken kommt es an

In der Gastronomie sind es die Menschen, die den Unterschied machen. Deshalb sind persönliche Stärken oft entscheidender als jede Note. Hier sind die Eigenschaften, die Sie für eine erfolgreiche Ausbildung mitbringen sollten:

  • Freude am Umgang mit Menschen: Sie sind gerne Gastgeber und haben Spaß daran, andere zu verwöhnen.
  • Serviceorientierung: Sie denken mit, erkennen Wünsche und stellen die Zufriedenheit der Gäste in den Mittelpunkt.
  • Teamfähigkeit: Die Gastronomie ist Teamarbeit. Sie müssen sich gut in ein Team einfügen und gemeinsam an einem Strang ziehen können.
  • Belastbarkeit: Gerade zu Stoßzeiten kann es stressig werden. Sie sollten auch unter Druck einen kühlen Kopf bewahren können.
  • Gute rechnerische Fähigkeiten: Für Kassenabrechnungen, Bestellungen und Kalkulationen sind grundlegende Mathematikkenntnisse unerlässlich.
  • Gute sprachliche Fähigkeiten: Eine klare Kommunikation mit Gästen und Kollegen ist wichtig.
  • Englischkenntnisse: In vielen Betrieben, besonders in touristischen Regionen, sind gute Englischkenntnisse ein großer Vorteil, um internationale Gäste zu betreuen.

Belastbarkeit und Flexibilität: Ein ehrlicher Blick auf die Arbeitszeiten

Ich möchte ganz offen sein: Die Gastronomie ist keine 9-to-5-Branche. Die Arbeitszeiten erfordern Belastbarkeit und Flexibilität. Das bedeutet, dass Sie auch an Wochenenden, Feiertagen und oft in den Abendstunden arbeiten werden, wenn andere frei haben. Das ist ein fester Bestandteil des Berufs und sollte Ihnen bewusst sein. Doch viele meiner Kollegen und ich sehen darin auch einen Reiz: Man ist Teil des Geschehens, wenn andere feiern, und erlebt eine besondere Dynamik, die man in anderen Berufen selten findet. Zudem bieten viele Betriebe faire Ausgleichsregelungen und flexible Dienstpläne, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Was verdienen Sie wirklich? Ein Blick auf Gehalt und Finanzen

Die Ausbildungsvergütung: Womit Sie im 1. , 2. und 3. Lehrjahr rechnen können

Die Ausbildungsvergütung in der Gastronomie ist in der Regel tariflich geregelt und bietet Ihnen eine solide finanzielle Grundlage während Ihrer Lehrzeit. Es ist wichtig zu wissen, dass die genauen Beträge je nach Bundesland und dem jeweiligen Betrieb variieren können. Hier sind die durchschnittlichen Bruttowerte, mit denen Sie rechnen können:

Ausbildungsjahr Durchschnittliche Bruttovergütung
1. Ausbildungsjahr ca. 875 € - 1.150 €
2. Ausbildungsjahr ca. 975 € - 1.250 €
3. Ausbildungsjahr (für 3-jährige Berufe) ca. 1.000 € - 1.374 €

Diese Zahlen zeigen, dass Sie während Ihrer Ausbildung bereits ein faires Gehalt erhalten, das Ihnen hilft, Ihre Lebenshaltungskosten zu decken.

Ihr Einstiegsgehalt nach der Ausbildung: So viel ist drin

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung können Sie als qualifizierte Fachkraft mit einem attraktiven Einstiegsgehalt rechnen. Typischerweise liegt dieses bei etwa 2.000 € bis 2.400 € brutto pro Monat. Das ist ein guter Start ins Berufsleben. Und das Beste daran: Mit zunehmender Berufserfahrung, Spezialisierungen und Weiterbildungen kann Ihr Gehalt deutlich steigen. Die Gastronomie bietet hier vielfältige Möglichkeiten, Ihre Verdienstchancen kontinuierlich zu verbessern.

Trinkgeld & Co. : Welche zusätzlichen Einnahmen sind realistisch?

Ein oft unterschätzter Aspekt des Gehalts in der Gastronomie sind die Trinkgelder. Sie stellen eine realistische zusätzliche Einnahmequelle dar und können Ihr monatliches Einkommen spürbar aufstocken. Die Höhe des Trinkgeldes hängt jedoch stark von verschiedenen Faktoren ab: der Art des Betriebs (z. B. gehobenes Restaurant vs. Imbiss), dem Standort, der Anzahl der Gäste und natürlich Ihrer eigenen Leistung und Freundlichkeit. Ein guter Service wird von Gästen oft großzügig belohnt und motiviert zusätzlich.

Der Ablauf Ihrer Ausbildung: Betrieb und Berufsschule Hand in Hand

Das duale System erklärt: Die perfekte Mischung aus Theorie und Praxis

Ihre Ausbildung in der Gastronomie erfolgt im bewährten dualen System. Das bedeutet, Sie verbringen einen Großteil Ihrer Zeit direkt im Ausbildungsbetrieb, wo Sie die praktischen Fertigkeiten erlernen und direkt am Gast oder in der Küche arbeiten. Parallel dazu besuchen Sie regelmäßig die Berufsschule. Dort wird Ihnen das notwendige theoretische Wissen vermittelt, das die praktische Arbeit untermauert und Ihnen ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge in der Branche gibt. Diese Kombination aus Praxis und Theorie stellt sicher, dass Sie eine umfassende und qualitativ hochwertige Qualifikation erhalten.

Vom Wareneinkauf bis zum Gastkontakt: Diese praktischen Fähigkeiten erlernen Sie im Betrieb

Im Ausbildungsbetrieb tauchen Sie direkt in den Alltag der Gastronomie ein und erlernen eine beeindruckende Vielfalt an praktischen Fähigkeiten. Ich habe immer wieder gesehen, wie schnell Auszubildende hier über sich hinauswachsen. Dazu gehören unter anderem:

  • Speisen- und Getränkezubereitung: Von der Vorbereitung bis zum Anrichten in der Küche oder dem Mixen von Cocktails an der Bar.
  • Service am Gast: Empfang, Beratung, Bestellaufnahme, Servieren und Kassieren.
  • Warenwirtschaft: Bestellungen aufgeben, Ware annehmen, lagern und Inventuren durchführen.
  • Hygienevorschriften: Einhaltung aller relevanten Standards in Küche und Service.
  • Teamarbeit: Effektive Zusammenarbeit mit Kollegen in Küche und Service.
  • Umgang mit Reklamationen: Professionelles und lösungsorientiertes Reagieren auf Gästebeschwerden.
  • Veranstaltungsplanung: Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Events.

Fächer und Inhalte: Was auf dem Stundenplan der Berufsschule steht

Die Berufsschule ergänzt Ihre praktischen Erfahrungen mit einem fundierten theoretischen Wissen. Der Stundenplan ist darauf ausgelegt, Ihnen ein breites Verständnis für die gastronomischen Prozesse und die Branche zu vermitteln. Typische Fächer und Lerninhalte sind:

  • Ernährungslehre und Lebensmittelkunde: Wissen über Inhaltsstoffe, Zubereitungsmethoden und Allergenmanagement.
  • Küchen- und Servicetheorie: Fachbegriffe, Techniken und Abläufe in Küche und Service.
  • Betriebswirtschaftslehre: Grundlagen von Kalkulation, Kostenrechnung und Marketing.
  • Recht und Organisation: Arbeitsrecht, Hygienevorschriften, Umweltschutz.
  • Fremdsprachen: Oft Englisch, um internationale Gäste besser betreuen zu können.
  • Kommunikation und Verkauf: Schulung im Umgang mit Gästen und Verkaufsstrategien.

Nach der Ausbildung: Ihre beeindruckenden Aufstiegschancen

Vom Azubi zur Führungskraft: Der Weg zum Restaurant- oder Küchenleiter

Eine Ausbildung in der Gastronomie ist nur der Anfang. Die Branche bietet hervorragende Möglichkeiten für den innerbetrieblichen Aufstieg. Mit Engagement und Talent können Sie schnell vom Azubi zum Teamleiter oder Schichtleiter aufsteigen. Viele meiner ehemaligen Auszubildenden haben sich über die Jahre zu Restaurantleitern oder sogar Küchenleitern entwickelt. Diese Positionen erfordern nicht nur fachliches Können, sondern auch Führungskompetenzen, Organisationstalent und ein gutes Gespür für Menschen. Die Karriereleiter steht Ihnen offen, wenn Sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

Meister, Fachwirt, Betriebswirt: Welche Weiterbildungen Ihren Wert vervielfachen

Um Ihre Karriere noch weiter voranzutreiben und Ihren Wert auf dem Arbeitsmarkt zu vervielfachen, gibt es zahlreiche Aufstiegsfortbildungen. Diese Qualifikationen sind nicht nur ein Türöffner für höhere Positionen, sondern auch ein Zeichen für Ihr Engagement und Ihre Expertise:

  • Meisterprüfungen: Als Küchenmeister oder Restaurantmeister erwerben Sie umfassende Fach- und Führungskompetenzen, die Sie für leitende Positionen in der Küche oder im Service qualifizieren.
  • Fachwirt im Gastgewerbe: Diese Weiterbildung vermittelt Ihnen tiefgreifendes betriebswirtschaftliches Wissen, das Sie für Managementaufgaben in Hotels und Restaurants prädestiniert.
  • Betriebswirt für das Hotel- und Gaststättengewerbe: Eine noch umfassendere kaufmännische Qualifikation, die Sie auf Top-Management-Positionen vorbereitet.

Diese Weiterbildungen sind Investitionen in Ihre Zukunft, die sich definitiv auszahlen.

Spezialisierung als Karriere-Booster: Werden Sie Sommelier, Barkeeper oder Event-Manager

Neben den klassischen Aufstiegswegen können Sie Ihre Karriere auch durch eine Spezialisierung enorm vorantreiben. Werden Sie zum Beispiel ein gefragter Sommelier und beraten Sie Gäste fachkundig bei der Weinauswahl. Oder entwickeln Sie sich zu einem kreativen Barkeeper, der mit seinen Cocktailkreationen begeistert. Auch die Rolle des Event-Managers, der unvergessliche Veranstaltungen plant und umsetzt, ist äußerst attraktiv. Darüber hinaus steht Ihnen mit einem Abitur oder einer Hochschulzugangsberechtigung auch ein Studium offen, beispielsweise in den Bereichen Hotel- oder Tourismusmanagement. Diese Spezialisierungen machen Sie zu einem wertvollen Experten und eröffnen Ihnen ganz neue berufliche Perspektiven.

Die Welt ruft: Wie Sie mit Ihrer Ausbildung international Karriere machen können

Das Schöne an einer Ausbildung in der Gastronomie ist ihre internationale Anerkennung. Die Fähigkeiten, die Sie in Deutschland erlernen, sind weltweit gefragt. Ob Sie in einem Luxushotel in Dubai, einem Restaurant in New York oder einem Kreuzfahrtschiff auf hoher See arbeiten möchten Ihre Ausbildung öffnet Ihnen Türen für Karrieremöglichkeiten im Ausland. Ich kenne viele Kollegen, die diese Chance genutzt haben, um andere Kulturen kennenzulernen und ihre beruflichen Horizonte zu erweitern. Die Gastronomie ist eine globale Branche, und Ihre Qualifikation ist Ihr Reisepass.

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Der letzte Schritt zum Traumjob: So überzeugen Sie mit Ihrer Bewerbung

Die richtigen Betriebe finden: Wo suchen und worauf achten?

Die Suche nach dem passenden Ausbildungsbetrieb ist ein entscheidender Schritt. Beginnen Sie Ihre Recherche auf etablierten Jobportalen, den Websites von Branchenverbänden wie dem DEHOGA oder besuchen Sie Ausbildungsmessen. Achten Sie bei der Auswahl nicht nur auf den Namen des Betriebs, sondern auch auf die Bewertungen, die Unternehmenskultur und die angebotenen Entwicklungsmöglichkeiten. Ein guter Betrieb investiert in seine Auszubildenden und bietet eine strukturierte Ausbildung. Sprechen Sie auch mit Auszubildenden, die bereits dort arbeiten, um einen authentischen Einblick zu bekommen. Eine gute Passung zwischen Ihnen und dem Betrieb ist der Schlüssel zum Erfolg.

Tipps für Ihr Anschreiben: Zeigen Sie Ihre Motivation und Persönlichkeit

Ihr Anschreiben ist Ihre erste Visitenkarte. Nutzen Sie es, um Ihre Begeisterung für die Gastronomie und Ihre Persönlichkeit hervorzuheben. Hier sind meine Tipps:

  • Seien Sie authentisch: Schreiben Sie in Ihren eigenen Worten und vermeiden Sie Floskeln.
  • Betonen Sie Ihre Motivation: Erklären Sie, warum Sie gerade in der Gastronomie arbeiten möchten und was Sie daran fasziniert.
  • Heben Sie relevante Stärken hervor: Verknüpfen Sie die im Artikel genannten Schlüsselkompetenzen (z. B. Freude am Umgang mit Menschen, Teamfähigkeit) mit konkreten Beispielen aus Ihrem Leben.
  • Zeigen Sie Initiative: Erwähnen Sie, wenn Sie bereits Praktika absolviert oder im Service ausgeholfen haben.
  • Passen Sie es an den Betrieb an: Recherchieren Sie über das Unternehmen und erklären Sie, warum Sie gerade dort Ihre Ausbildung machen möchten.

Das Vorstellungsgespräch meistern: Wie Sie beweisen, dass Sie der/die Richtige sind

Das Vorstellungsgespräch ist Ihre Chance, persönlich zu überzeugen. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete:

  • Informieren Sie sich gründlich: Kennen Sie das Unternehmen, seine Philosophie und sein Angebot.
  • Seien Sie pünktlich und gepflegt: Ein positiver erster Eindruck zählt in der Gastronomie besonders.
  • Seien Sie authentisch und selbstbewusst: Zeigen Sie Ihre Persönlichkeit und stehen Sie zu Ihren Stärken.
  • Stellen Sie eigene Fragen: Das zeigt Ihr Interesse und Ihre Motivation. Fragen Sie zum Beispiel nach dem Ablauf der Ausbildung oder den Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Betonen Sie Ihre Schlüsselkompetenzen: Verweisen Sie auf Ihre Serviceorientierung, Teamfähigkeit und Belastbarkeit und untermauern Sie diese mit Beispielen.
  • Zeigen Sie Ihre Leidenschaft: Lassen Sie Ihre Begeisterung für die Gastronomie spürbar werden.

Quelle:

[1]

https://www.perspektiven-finden.com/berufe/ausbildung/f/fachkraft-fuer-gastronomie

[2]

https://www.bibb.de/de/153654.php

[3]

https://www.gvo-personal.de/newsroom/karrierechancen-gastronomie

[4]

https://www.aubi-plus.de/berufe/thema/berufe-in-der-gastronomie-und-im-hotel-4/

Häufig gestellte Fragen

Die modernisierte Gastronomie bietet Berufe wie Fachkraft für Gastronomie (2 Jahre), Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (3 Jahre), Fachkraft Küche (2 Jahre) und Koch/Köchin (3 Jahre) sowie Fachmann/-frau für Systemgastronomie (3 Jahre).

Formal wird meist ein Hauptschulabschluss erwartet. Wichtiger sind jedoch persönliche Stärken wie Serviceorientierung, Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Freude am Umgang mit Menschen. Motivation zählt oft mehr als das Zeugnis.

Die Vergütung liegt im 1. Lehrjahr bei ca. 875-1.150 € brutto, im 2. bei 975-1.250 € und im 3. bei 1.000-1.374 € brutto. Die genauen Beträge variieren je nach Bundesland und Betrieb. Trinkgelder können das Einkommen zusätzlich aufstocken.

Nach der Ausbildung können Sie zum Team- oder Restaurantleiter aufsteigen. Weiterbildungen wie Küchen- oder Restaurantmeister, Fachwirt im Gastgewerbe oder Spezialisierungen (Sommelier, Barkeeper) eröffnen zudem vielfältige Karrierewege und internationale Möglichkeiten.

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Ich bin Leonhard Sander und beschäftige mich seit über zehn Jahren intensiv mit dem Thema Tourismus. In dieser Zeit habe ich umfassende Kenntnisse über die verschiedenen Facetten der Branche entwickelt, von nachhaltigem Reisen bis hin zu regionalen Besonderheiten. Mein Ziel ist es, komplexe Informationen verständlich zu präsentieren und somit meinen Lesern eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten. Als erfahrener Content Creator lege ich großen Wert auf objektive Analysen und die sorgfältige Prüfung von Fakten. Ich glaube, dass vertrauenswürdige Informationen der Schlüssel zu einem bereichernden Reiseerlebnis sind. Daher setze ich mich dafür ein, stets aktuelle und präzise Inhalte zu liefern, die meinen Lesern helfen, die besten Entscheidungen für ihre Reisen zu treffen.

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